Tausende haben vor einem Jahr zugeschaut, als sich der Brite Sam Pilgrim im Final drehte wie eine Eisprinzessin. Nicht umsonst konnte Pilgrim 2013 neben dem Swatch Rocket Air die gesamte Freeride Mountain Bike World Tour für sich entscheiden.

In einem Monat ist es wieder soweit: Zum fünften Mal verwandelt die Flying Metal Crew die Thuner Eishalle in einen Slopestyleparcours der Extraklasse. Erwartet werden neben Pilgrim Slopestylegrössen wie Thomas Genon, Peter Henke und Tom van Steenbergen.

Seit fünf Jahren im Vorwärtsgang

Fünf Jahre ist es nun schon her, seit einige bikeverrückte Thuner das Rocket Air ins Leben gerufen haben. Gemäss Jérôme Hunziker, Initiator des Events, war damals noch vieles anders. „Der Event war viel kleiner, viel regionaler. Vieles war ungewiss. Man wusste nicht einmal, ob die Leute überhaupt an so einem Event interessiert sind.“ Heute weiss man: Die Halle wird am Swatch Rocket Air 2014 zum Bersten voll sein. Der Anlass hat sich gewandelt: von einem regionalen Bike-Event zu einem Bike- Happening mit internationaler Ausstrahlung.

Dazu gehören fliegende Kameras, Photographen, ein Produktionslastwagen und eine direkte Übertragung ins Internet und Fernsehen. Auch wenn vor fünf Jahren alles noch ein wenig kleiner war, passte schon damals vor allem eines: die Stimmung. Doch was führt zu dieser einzigartigen Atmosphäre und überhaupt zum Erfolg des Events? Gemäss Hunziker macht der Spirit der Flying Metal Crew den Unterschied. Geteilt wird ein gemeinsames Hobby, das schweisst zusammen.

Kaum einer des Organisatorenteams, der sich keine Pause gönnt und einige Runs auf dem Slopestyle Kurs fährt. Von Rider, für Rider. Genau dies macht für Trackdesigner und Teilnehmer Ramon Hunziker einen guten Event aus: „An vielen Contests wird der Track für die Zuschauer gebaut, möglichst spektakulär, möglichst gross. Wir versuchen den Fahrern einen Parcours zu bauen, der auf der einen Seite zwar spektakulär, aber auch sicher ist und vor allem viel Spass bereitet.“

swatch rocket air 2014

Sam Reynolds (Foto: André Maurer)

Motto Wald

Am Swatch Rocket Air dreht sich in diesem Jahr alles um das Motto Wald. Die Nutzung des Waldes durch Biker führt vermehrt zu Konflikten mit anderen Waldnutzern und dem Wild. Das Thema Wald wird daher bewusst gewählt um Fragen aufzuwerfen und einen Dialog möglich zu machen. Vor Ort wird am Stand von Trailnet über den Verhaltenskodex auf Trails informiert, sowie aktuelle Probleme diskutiert.

swatch rocket air 2014

Sam Pilgrim (Foto: André Maurer)

Parcours wird überarbeitet

Vor einem Jahr zeigte die Flying Metal Crew um Trackbuilder Ramon Hunziker, dass sprungtechnisch noch vieles möglich ist. Mit dem Big Air Sprung, bei dem die Fahrer knapp unter die Decke der Eishalle katapultiert wurden, holte man das Maximum aus der Eishalle heraus. Grösser ist also kaum möglich, aber besser? Kursbauer Ramon Hunziker, selber Teilnehmer am Event, hört sich jedes Jahr ausführlich Feedbacks anderer Fahrer an. „Man war sich einig: Kreativer, spassiger Kurs mit Top Obstacles, doch oft fehlte der Speed.

„Wir hatten 2013 das Problem, dass uns die Erde nass geliefert wurde,“ so Ramon Hunziker. Der Kurs wird nun überarbeitet, die Erde soll trocken und damit schnell sein. Neu wird ein sogenannter Whaletail aufgebaut, ein Walschwanz auf welchen die Fahrer aus drei Meter Höhe rauf und wieder runter springen. Auch im Slopestylekurs wird das Motto Wald integriert: ein Baumstamm fungiert als letzter Absprung. Auf das Feedback der Fahrer wartet Ramon Hunziker schon jetzt gespannt.

swatch rocket air 2014

Antoine Bizet

Aktuelle News über den Event, die Fahrer und die Afterpartys sind auf der Swatch Rocket Air Facebookpage

Informationen über die Flying Metal Crew findet ihr auf unserer Flying Metal Crew Facebookpage

Author: flowzone

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Erstellt von am 13. März 2014