British Columbia

Transport Muskelkraft, Shuttles + Lifte
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Im Sommer 2004 waren wir für einige Wochen in Kanada, genauer gesagt in der Provinz British Columbia, das als weltweit einer der grössten Bikemekkas der Welt gilt. Zu Recht, wie wir meinen. Auf unserem 6 wöchigen Roadtrip wollten wir die bekanntesten und schönsten Trails sehen und fahren, Land und Leute kennenlernen, gut und viel essen, viel Biken und unser Können auf dem Bike erheblich verbessern. Nach den Ferien konnten wir mit gutem Gewissen sagen: Mission accomplished :-)

Weil dies die perfekten Bike-Ferien waren und wir diese Trails, Erinnerungen und Leute vermissen werden, haben wir uns für 2006 bereits den nächsten Roadtrip vorgenommen. Haben ja auch noch einiges nachzuholen: Vancouver Island, Kelowna, Fernie, Pemberton und viele Trails, auf die wir beim ersten Mal verzichten mussten.

Unterkunft

In dieser Hinsicht bieten sich in Kanada viele Möglichkeiten. Wer längere Zeit unterwegs ist, sollte einen Wohnwagen oder zumindest einen Kleinbus in Betracht ziehen, da dies die Ausgaben halt schon sehr vermindert. Ansonsten sollte man bei Übernachtungen in Jugendherbergen, die es wirklich in jeder Kleinstadt gibt, ungefähr 25 Franken rechnen. Der grosse Vorteil der so genannten „Hostels“ ist die Möglichkeit, viele junge und gleich gesinnte Menschen zu treffen. Dies ist jedoch auch der Grund für den grössten Nachteil: Man trifft zum Teil äusserst komische und zwielichtige Typen. Da muss man ab und zu auch ein Auge offen halten.

In kostengünstigen Motels variiert der Preis pro Nacht je nach Saison und Region zwischen 50 und 100 Mäuse. Hygiene und Komfort ist auf einem angenehm hohen Standard und man trifft meist sehr nette und hilfsbereite Angestellte an.

Bikeshops

In jedem kleinen Kaff hat es einen modernen Bikeshop mit allen möglichen Ersatzteilen, neuen günstigen Schnäppchen und qualifizierten Mechanikern. Steuert am Besten gleich als Erstes den lokalen Bikeshop an. Die empfehlen euch meist die besten Unterkünfte und wissen auf jeden Fall Bescheid über lokale Events und die Trails in der Umgebung. Meist bieten sie auch Landkarten für Biker an, auf denen die besten und bekanntesten Trails aufgeführt sind.

Trails

Da die Kanadier ein aussergewöhnlich bikebegeistertes Völkchen und mit einer wunderschönen Landschaft und Natur gesegnet sind, findet man tatsächlich an fast jeder Ecke einen Trail. Die nordamerikanischen Wälder sind so dicht und überwuchert, dass einem spätestens wenn man drinsteht klar wird, wieso diese Jungs überall Brücken, Leitern und viele andere Furcht einflössende Gebilde bauen. Es gäbe ansonsten einfach kein Durchkommen! Aus all diesen herumliegenden Bäumen, Strünken und Felsen lässt sich mit ein wenig Fantasie, harter körperlicher Arbeit und einem bike-infizierten Gehirn so manches anstellen. Vieles würde ich mich im Leben nie trauen, weil ich zu sehr dran hänge. Einiges versucht man einfach und staunt manchmal nicht schlecht, wenn es einfacher ist als es aussieht. Spielt sich ja eh alles im Kopf ab. Das wurde mir in Kanada wieder sehr bewusst. Das Gute an dieser Vielfalt von Strecken ist, dass man sich langsam herantasten und das Level ständig steigern kann.. ..bis ins Unermessliche.

An die Strecken kommt Ihr am Besten mit Hilfe von Einheimischen. Sei es ein Bikeshop oder irgendwelche Biker, die man wirklich überall antrifft. Ausserdem helfen auch Bikerkarten, die man in Tourismusbüros oder Bikeshops bekommt und Fachbücher, von denen es über Mountain Biking in British Columbia einige gibt.

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