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Favoritensiege bei der schweizerischen Downhillmeisterschaft: Im Rahmen des iXS Swiss Downhill Cups gingen etwa 300 Athleten aus 12 Nationen an den Start der Strecke in Anzère. Der hoch oben gelegene Ort im Wallis war im Rahmen der Schweizer Serie erneut Austragungsstätte der Schweizer Meisterschaft.

ixs downhill 2014

Nick Beer am Swiss Downhill Cup in Anzere

Obwohl Anzère erst 2010 auf der Bildfläche des Downhillgeschäfts auftauchte, konnte sich der im französischen Teil des Wallis liegende Ort schnell einen Namen machen. Angefangen hat alles mit einem Rennen zum iXS Rookies Cup. Ab 2011 gastierte jährlich die iXS Serie, bis dann sogar 2013 die Schweizer Meisterschaft ausgefahren wurde. Swiss Cycling war mit der Ausrichtung zufrieden und so wurde für dieses Jahr erneut das wohl wichtigste nationale Rennen nach Anzère vergeben. Kombiniert wurde es erneut mit einem iXS Downhill Cup und somit war eine volle Startliste garantiert. Als Titelverteidiger gingen Nick Beer (SUI – Devinci Global Racing) und Emilie Siegenthaler (SUI – Gstaad-Scott) an den Start. Beide füllen derzeit ihre Favoritenrolle so gut aus, dass das eigentlich spannende war, ob sie sich einen Fehler erlauben und von ihrem Thron gestoßen werden können.

ixs downhill 2014

Noel Niederberger

Los ging es nach dem freitäglichen Training mit dem Seeding Run am Samstag. Nachdem am Vormittag dichter Nebel sogar zeitweise dazu führte, dass das Training unterbrochen werden musste, um die Sicherheit der Fahrer nicht zu gefährden, wurde der Zeitlauf für die Startreihenfolge am Sonntag um eine Stunde verschoben. Die Bedingungen waren nicht die Besten, aber zumindest machbar. Natürlich war das Ergebnis schon ein erster Indikator auf den Ausgang des Rennens und somit rückte Nick Beer mit der einzigen Zeit unter vier Minuten sich schon einmal ins Rampenlicht. Noch deutlicher sah es in der Elite Women Klasse aus, wo Frau Siegenthaler ihrer nächsten Konkurrentin gleich mal 17 Sekunden einschenkte. Aber natürlich sind genau solche Rennen immer für eine Überraschung gut und somit lag weiterhin genügend Spannung in der Luft um einen perfekten Rennsonntag erwarten zu können.

Das Wetter war diesmal nicht einem solchen Anlass würdig, denn schon wieder konnte man am Sonntagmorgen kaum die Hand vor Augen sehen. Das Training musste wieder unterbrochen werden, aber wenigstens konnte dann mit dem Rennlauf pünktlich begonnen werden. Die Verhältnisse waren für alle gleich und somit fair. An den Start gingen etwa 300 Fahrer, wovon etwa 100 berechtigt waren, in den jeweiligen Klassen Elite Men, Elite Women, Masters, U19 und U17 am Wettbewerb um die begehrten Titel des Schweizer Meisters anzutreten. Auch die Internationalität des Rennens konnte sich mit 12 verschiedenen Nationen sehen lassen.

Eröffnet wurde das Rennen der lizenzierten Klassen von den Masters. Wie zu erwarten war, fuhr Thomas Ryser (SUI – Hot-Trail) den Titel fast schon spielend ein. Mit 4:06.191 Minuten sicherte er sich mit mehr als 8 Sekunden Vorsprung das begehrte Trikot des Landesmeisters vor Jèrome Crottaz (SUI – Cyclone DH Team) und Fabrice Tirefort (SUI – Verbier Bikepark).

In der U17 Kategorie hatte im Seeding Run Bennet Newkirk (USA – Team Project) schon mal seine Ambitionen gezeigt, aber im Finale war das Glück dann nicht auf seiner Seite. Als letztes gestartet, musste er aufgrund eines Materialschadens das Rennen frühzeitig aufgeben und somit nahm Frieder Frey (GER – 2-Cycles Bikeschule) den Tagessieg mit. Der Titel des Schweizer Meisters ging in dieser Klasse aber an Jèrome Müller, der mit seinen 15 Jahren sicherlich ziemlich stolz den Platz verlassen haben dürfte.

Awards Ceremony Elite Men - SDC Anzere 2014

Bei der Elite Women Klassen gingen insgesamt zehn Frauen an den Start. Hier fuhr Emilie Siegenthaler erneut praktisch konkurrenzfrei mit einer Zeit von 4:26.521 Minuten und 12 Sekunden Vorsprung zum Meistertitel. Alba Wunderlin (SUI – Stützrädli) wurde Zweite, dicht gefolgt von Carina Cappellari (SUI – Suspension Center).

Das Elite Men Rennen wurde direkt mit einem Paukenschlag begonnen. Ronan Taylor (GBR – Monsterbike) war aufgrund eines gebrochenen Vorderrads am Vortag nicht ins Ziel gekommen und ging somit als erster auf den 2 Kilometer langen Kurs. Er legte eine Zeit vor, die unter 4 Minuten lag und da dies am Samstag nur Nick Beer gelang, musste diese Marke also erst einmal geknackt werden. Erst etwa 50 Fahrer später gelang es Harry Molloy (GBR – RRP Ghost) eine neue Bestzeit aufzustellen. Mit 3:54.600 Minuten kam er ganz knapp an Beers Seeding Run Zeit heran. Anschließend schrammte ein Fahrer nach dem anderen an dieser Vorgabe vorbei und so langsam wurde klar, wie viel Wert die Zeiten der beiden Briten hatten. Erst etwa 30 Fahrer später konnte sich Lutz Weber (SUI – Swiss Downhill Syndicate) ins Rampenlicht rücken. Der junge Schweizer, der schon öfter auf dem Podium stehen konnte, dabei aber noch nie ganz oben landete, brachte eine Zeit hinunter, mit der er bereits 2 Sekunden unter der Bestzeit vom Vortag lag. Maxime Chapuis (SUI – Cheapster/Verbier Bikepark) machte es dann noch einmal spannend. Als er oben aus dem Wald kam, sah es nach einer neuen Bestzeit aus, aber als er die Ziellinie überquerte offenbarte die Anzeigetafel eine halbe Sekunde Rückstand. Klar war nun, die Schweizer würden das Rennen unter sich ausmachen. Noch vier Fahrer waren auf dem Kurs, aber erst der vorletzte Noel Niederberger (SUI – Gstaad-Scott) konnte erneut unterbieten. Nun lag es an Nick Beer zu beweisen, warum er als Favorit ins Rennen gegangen ist. Souverän wurde er diesen Erwartungen gerecht und fuhr mit 3:45.401 Minuten und knapp 5 Sekunden Vorsprung erneut zum Schweizer Meistertitel. Den Titel des Vizemeisters nahm Noel Niederberger mit nach Hause, Dritter wurde Lutz Weber.

Ein gelungenes, wenn auch von schlechtem Wetter geprägtes Rennen ist also absolviert. Die Titel wurden vergeben und jetzt heißt es, die letzten Kräfte zu mobilisieren, denn es stehen trotz dass die Saison schon so fortgeschritten ist, noch zwei Rennen der Schweizer iXS Serie aus. Weiter geht es bereits in zwei Wochen am Wiriehorn mit dem vierten Lauf der Serie.

Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.

Hier gibt es nicht viele Worte zu verlieren. DER Mountainbike Event des Jahres. Punkt.

Tom van Steenbergen, Kyle Strait und Andreu Lacondeguy werden dieses Jahr bereits einen Monat vor dem Event von den Kamerateams begleitet und zeigen die Vorbereitungen und Erwartungen der Fahrer auf den grössten Event des Jahres: Red Bull Rampage 2014 in Utah.

red bull rampage 2014

Packender könnte man die Spannung nicht in die Höhe treiben. Sehr sehenswert, da man einige Einblicke in die Streckengestaltung bekommt und die Fahrer eingehend vorgestellt werden. Vorallem die Ansagen von Andreu Lacondeguy lassen einiges von ihm erwarten. Wir sind gespannt!

Am 28. September geht’s los!

www.redbullrampage.com

Einen besseren Einblick in die Teams und in die Köpfe der Fahrer kann man nicht bekommen. Die Teamedits von den jeweiligen Rennen sind äusserst sehenswert und bieten einem weitere Möglichkeiten, die Eindrücke der Weltcups und Blicke hinter die Kulisse zu bekommen.

Teamvideo Chain Reaction Cycles/Nukeproof

(Sam Hill, Mike Jones, Joe Smith)

Teamvideo Lapierre Gravity Republic

(Emmeline Ragot, Sam Blenkinsop, Loic Bruni, Loris Vergier)

Team Lapierre Gravity Republic : Méribel #WC7 from PureAgency on Vimeo.

München, 26. August 2014 – Nürnberg macht sich bereit! Die Planungen für den Kurs des Red Bull District Ride am 6. September 2014 sind abgeschlossen. Nun steht auch das finale Fahrerfeld. Auf der Startliste finden sich die weltbesten Freerider und Slopestyler – von aufsteigenden Jungtalenten wie Louis Reboul (FRA) bis hin zu Bike-Legenden wie dem dreifachen Red Bull Joyride Sieger Brandon Semenuk (CAN).

Anthony Messere beim Red Bull District Ride 2011

Anthony Messere beim Red Bull District Ride 2011

Sie alle sind heiß darauf, beim letzten europäischen Stopp der FMB Diamond Series den 55.000 Zuschauern mit ihren fettesten Tricks einzuheizen. „Spektakuläre Hindernisse inmitten der schönen Altstadtkulisse Nürnbergs – der Red Bull District Ride ist einfach einzigartig. Die Rider, die schon mal am Start waren, freuen sich immer wieder darauf, hier zu fahren und für die Red-Bull-District-Ride-Neulinge ist es eine Ehre, dabei zu sein“, so der sportliche Leiter Tarek Rasouli. Für die Fahrer geht es nicht zuletzt um wichtige Punkte im Kampf um den FMB World Champion-Titel. Wird Anthony Messere (CAN), der momentan ganz oben im Ranking steht, seine Position halten können oder muss er die Führung an seinen gefährlichsten Mitstreiter Brandon Semenuk abgeben? Nähere Informationen zu den Fahrern gibt es auf www.redbulldistrictride.com.

red bull district ride 2014

Brandon Semenuk hat bereits den Red Bull Joyride 2014 gewonnen – ist also in Höchstform

Ein Event, fünf Districts, 24 Fahrer – die Neuauflage des Red Bull District Ride bringt das „Who is Who“ der Freeride-Szene zusammen. Athleten aus elf Nationen werden in die fränkische Metropole reisen, um den Kurs zu bezwingen. Darunter befindet sich neben europäischen Größen wie Deutschlands bestem Slopestyler Peter Henke eine ganze Armada aus Übersee. Gleich acht kanadische und drei US-amerikanische Fahrer wollen vor deutschem Publikum ihr Können unter Beweis stellen. Neben einigen alten Hasen, wie Darren Berrecloth und Cam Zink, dem frischgebackenen Weltrekordhalter des größten Backflips auf einem Bike, kommen auch einige frische Gesichter hinzu. Unter ihnen Nicholi Rogatkin, der mit Sicherheit einen besonderen Trick beim finalen Sprung zeigen wird. Ein unfassbares Trick-Niveau ist garantiert.

red bull district ride 2014

Nicholi Rogatkin – Der BMXer will hoch hinaus auf dem Dirtbike

Die erste Hürde müssen die 24 Fahrer bereits am Freitag, den 5. September im ersten Lauf des Qualifyings nehmen. Danach geht es gleich weiter mit dem Telekom Best Trick Contest, an den sich eine Signing Session mit den Red Bull Athleten anschließt. Am Samstag, den 6. September wird es dann spannend: Wer wird auf dem herausfordernden Kurs von Aaron Chase bestehen und die Judges mit seinen Läufen überzeugen? Um 11:00 Uhr bestreiten die Fahrer die zweite Runde der Quali, aus der hervorgeht, welche zwölf Fahrer ins Finale einziehen. Der Höhepunkt des Wochenendes vor der einzigartigen Kulisse von 55.000 Zuschauern startet um 15:00 Uhr.
Damit auch alles mit rechten Dingen zugeht, bewerten insgesamt sechs Judges aus unterschiedlichen Nationen die Leistung der Fahrer. Zusätzlich überwacht ein Headjudge die Punktevergabe der anderen sechs und achtet auf die Einhaltung von Beständigkeit der einzelnen Wertungen, Fairness und Objektivität. Aufgrund der enormen Kurslänge werden die Judges in Zweierteams auf- und bestimmten Districts zugeteilt.

Hier das vorläufige Line-Up des Red Bull District Ride:

redbull-district-ride-fahrer-rider

Alle Informationen und Ansichten der einzelnen Districts unter www.redbulldistrictride.com.

Die legendäre Red Bull Rampage steht vor der Türe und es gibt einige Änderungen zu den früheren Austragungen: Die grossen Features wie der Oakley Sender etc. sind verschwunden und die Fahrer müssen sich ihre Lines wieder selbst aussuchen – back to the roots!

red bull rampage 2014

Cam Zink mit seinem unglaublichen Jump an der letzten Rampage

Die Organisatoren haben sich für die Red Bull Rampage 2014 einen neuen Hang in Virgin, Utah ausgesucht – und im Gegensatz zu den letzten Jahren werden keine Holzkonstruktionen mehr aufgebaut, sondern wie zu Anfangszeiten den Fahrern überlassen, welche Line sie fahren wollen. Jedem Fahrer wird eine vordefinierte Anzahl Helfer zugesprochen, um sich seine Line zu bauen. Als Sportler und Trailbauer muss sich jeder Fahrer seine eigene Herausforderung suchen und wird nur durch sein Können gebremst. Wer wird es dieses Jahr schaffen, sich in die Mountainbike Geschichtsbücher zu katapultieren?

Vorqualifizierte Fahrer

Garett Buehler CAN
Pierre Edouard Ferry FRA
Brendan Fairclough GBR
Thomas Genon BEL
Ramon Hunziker SWI
Andreu Lacondeguy SPN
Cam McCaul USA
Kelly McGarry NZL
Mike Montgomery USA
Brandon Semenuk CAN
Kurt Sorge CAN
Kyle Strait USA
Cameron Zink USA

red bull rampage 2014

Kelly McGarry mit dem riesigen Backflip über das Canyon Gap

Zu qualifizierende Fahrer

Paul Basagoitia USA
Logan Binggeli USA
Graham Agassiz CAN
Gee Atherton GBR
Robbie Bourdon CAN
Antoine Bizet FRA
Mitch Chubey USA
Mick Hannah USA
Darren Berrecloth CAN
James Doerfling CAN
Yannick Granieri FRA
Geoff Gulevich CAN
Makken Haugen NOR
Jeff Herbertson CAN
Mike Hopkins CAN
Ryan Howard USA
Brendan Howey CAN
Kyle Jameson USA
Bernard Kerr GBR
Anthony Messere CAN
Kyle Norbraten CAN
Logan Peat CAN
Brett Rheeder CAN
Anton Thelander SWE
Chris Van Dine USA
Tom Van Steenbergen CAN
Thomas Vanderham CAN
Nico Vink BEL
Wil White USA

Die Red Bull Rampage 2014 findet am 28. September statt

Alle Details und mehr Infos unter Redbull.com/Rampage

„Race the night“ hieß es bereits zum 8. Mal im Bikepark Zau[:ber:]g Semmering, beim weltweit einzigartigen 24 Stunden Mountainbike Downhill Rennen, welches vom 16. / 17. August 2014 stattfand. Rund 400 Starter aus 11 Nationen kämpften um den Sieg.

24h downhill semmering 2014

Erfolgreiche Titelverteidigung: Der Oberösterreicher Andreas Viehböck holt sich mit 156 Runden zum 2. Mal den Sieg in der Einzelwertung! Im Vorjahr noch Sieger mit 148 Runden- heuer hat Viehböck diese Leistung um 8 Runden übertroffen. Platz 2. ging an Deutschland: Thomas Rieger aus Deggendorf holte Rang 2 mit 155 Runden!
Sensationell belegte Thomas Kürner von den Zauberbergriders mit 152 Runden den 3. Platz! In den Teamwertungen gab es ebenfalls sehr knappe Entscheidungen bei der Titelvergabe!

24h downhill semmering

LeMans-Start am 24h Downhill in Semmering

Die Sieger der Königsdisziplin „Einzelwertung“

Der Oberösterreicher Andreas Viehböck kämpfte 23 Stunden in Führung liegend und holte sich nach einem packenden Kampf den Sieg. Nach 24 Stunden waren die ersten drei sehr knapp voneinander entfernt.

24h downhill semmering 2014

Team Lietz Sport fährt 3. Sieg in Folge in der 2er Kategorie ein

Das Team Lietz Sport mit dem 24h Routinier Julian Schopf und seinem Kollegen Johannes Grasberger schafften auch heuer wieder den Sieg in der 2er Team Wertung und erhielten den Wanderpokal.
Die 4er Wertung gewinnt erneut das Dartmoor Team aus Polen

In der Kategorie mit 4 Bikern, ließ das polnische Team Dartmoor nichts anbrennen und brachte die lang anhaltende Führung mit 161 gefahrenen Runden ins Ziel, und steigerte somit die Siegfahrt von 2014 um 10 Runden.
Das MTB Rider Magazine belegte in der 4er Wertung den 2. Platz

24h downhill semmering 2014

Der Partner vom Zauberberg Semmering Montainbike Rider Magazine setzte auf Erik Irmisch, einen der besten deutschen Downhiller und Chefredakteur Martin Donat. Für das 4er Team wurden noch 2 Leser des Magazins ausgewählt: Matthias Sponsel und Marcel Thürmer. Ein toller Erfolg für das Team aus Deutschland.

6er Wertung gewann wie im Vorjahr das Team Radsport Schmuck

Der Olympia-Bronze-Medaillengewinner Lukas Klapfer ging in der Einzelwertung an den Start und hielt sich bis Runde 75 an der beachtlichten 3. Stelle.

Die gesamten Ergebnisse des Rennens: http://my.raceresult.com/details/index.php?page=4&eventid=27332

Bilder und weitere Infos zum Rennen unter www.bikeparksemmering.at

Seit einigen Monaten kursierten Gerüchte über ein scheinbar neues Demo, welche praktisch den selben Hinterbau besitzt wie das tiefpreisige Specialized Status. Vor wenigen Wochen hat Specialized die Katze unbeabsichtigt aus dem Sack gelassen und was dabei rauskam, war für die meisten eine ziemliche Überraschung und hat einige Emotionen hervorgerufen.

specialized demo 2015 rahmen sworks

Radikalste Änderung am Demo: Noch tieferer Schwerpunkt

Von der gewöhnungsbedürftigen Optik des asymetrischen Hinterbaus und Sattelrohrs mal abgesehen, hat das neue Demo verdammt heisse Kurven und Linien und hinterlässt zumindest auf dem Reissbrett eine gute Figur. Wo die Vor- und Nachteile zu suchen sind, wird man wohl erst in einigen Monaten erfahren.

Hier jedenfalls die ersten Bilder und Details zum neuen Specialized Demo 8 Karbon 2015:

RAHMENDETAILS – ASYMMETRIE

Wir haben einen komplett neuen asymmetrischen Rahmen mit noch tieferem Schwerpunkt entwickelt.
Bei einem wesentlich verbessertem Dämpfer-Zugang wurde die Rahmensteifigkeit erhalten. Die vollständig im Rahmen innenverlegte, unkomplizierte Kabelführung hält die Züge vom Lack fern und erleichtert die Einstellung von Schaltung und Bremsen. Der Hauptdrehpunkt rotiert um das Tretlager, sitzt somit tiefer und schafft Mithilfe der Kettenstrebe eine optimale Verbindung zwischen Hauptrahmen und Hinterbau.
… und er sieht total abgefahren aus

specialized demo 2015 - sworks

Optisch gewöhnungsbedürftig – aber technisch on top

DH S3 GEOMETRY

  • Die flache Geometrie ist durch ihren 63,5 ° Steuerrohrwinkel geprägt, einem tief sitzenden, 343mm Tretlager und dem kurzen, 430mm Hinterbau
  • Die komplette Geometrie ist auf die 650b Laufräder abgestimmt
  • Der Name S3 Geometrie kommt von style specific sizing. Die Rahmengrößen sind abhängig vom Fahrstil des Riders und nicht von seiner Körpergröße. Aufgrund des tiefen Sattelrohrs und der niedrigen Überstandshöhe bei allen Rahmengrößen, entscheidet der Fahrer, ob er lieber ein kürzeres Oberrohr mit kleinerem Radstand für ein aggressiveres Handling möchte oder eher die längere Variante für mehr Stabilität bevorzugt
  • Die Rahmengrößen Short & Medium haben die gleiche Sattelrohrhöhe, ca. 2,5 cm höher sind die Long & X-Long Varianten
specialized demo 2015 front

Superschlank – dank schmalem Hinterbau

VÖLLIG NEUER FSR AUFBAU

Die Idee der Ingenieure war das Gewicht zu reduzieren und den Schwerpunkt des Hinterbaus zu senken. Sie entwickelten daraufhin eine neue konzentrische
Tretlagerachse mit der entsprechenden Beweglichkeit ähnlich des Demo Vorgängermodells. Der 200m FSR Federweg arbeitet weiterhin aktiv und frei von Einflüssen, wobei der D rehpunkt tiefer liegt als zuvorund sich um das Tretlager dreht. Die schwimmende Sitzstrebe stellt sicher, dass die Federung frei von Brems- und Pedaliereinflüssen bleibt. Um das Ausfallende noch steifer zu machen wurde die Standard-Achse (135x12mm) um eine komplett neu entwickelte und einzigartige L7 Achskonstruktion erweitert.

specialized demo 2015

Die DH-Profis scheinen jedenfalls happy mit dem Resultat

ANGEPASSTER ÖHLINS DÄMPFER

Durch die gemeinsame Konstruktion von FSR Schwinge und Öhlins Dämpfer, kann die Dämpfung perfekt auf die Bedürfnisse der Demo-Fahrers eingestellt werden und bietet ihm gleichzeitig die volle Anpassungsfähigkeit an das Spektrum moderner Rennstrecken.
Das kaum verzögernde Zweikanal-System ist einzigartig in seiner Kontrolle und Zuverlässigkeit. Die bewährten TTX Dämpfer wurden eigens auf die neue Demo-Modellreihe abgestimmt:

  • der 5mm abgesetzte Dämpferkopf mit verbessertem Gelenklager ist dem Rahmen angepasst
  • Entfernung der separaten Dämpferanlenkung und Verlängerung
  • Kürzere Zugstufenschraube für leichteren Ausbau der Feder
  • Reduzierte Dämpfung bei mittleren Geschwindigkeiten für mehr Kontrolle bei Sprüngen
  • Verbesserte Hochgeschwindigkeits-Dämpfung für erhöhte Kontrolle am Limit
specialized demo 2015

Eine schönere Zugführung kann man sich kaum wünschen

LEICHTER RAHMEN

Die Entwicklung eines leichteren Fahrwerks ist entscheidend für die Wendigkeit und Beschleunigung. Drei wesentliche Gründe:

  • Der S-Works Rahmen inklusive Link ist durchgängig aus FACT 11m Karbon
  • Der FACT 10m Rahmen hat dasselbe Frontdreieck und Karbon-Sattelrohr mit einer Kettenstrebe und Verbindung aus Aluminium.
  • Der S-Works Rahmen (medium) wiegt vollständig lackiert 3,5 Kg (ohne Dämpfer oder Protektoren)
  • Das asymmetrische Sattelrohr macht zwar den Eindruck als wurde überdimensioniert, um die Sattelstütze und den Fahrer zu tragen. Jedoch ermöglicht uns die Belastbarkeit dieser Rohre in Verbindung mit der neuen FSR Konfiguration nur ein Rohr mit einer größeren Fläche, anstatt zwei kleinere, zu verbauen. Das Ergebnis ist ein leichterer Rahmen und einfacher Zugang zum Dämpfer, der den legendär einzigartigen Stil des Demo zudem in neue Dimensionen hebt
  • ein in das Unterrohr integrierter Protektor schützt sowohl den FACT 11m als auch den FACT 10m Rahmen

INDIVIDUELL ANPASSBAR

Es ist wichtig, dass jeder Fahrer seinem Bike eigene Akzente geben kann.
Nur so wird es sein individuelles Bike!

  • Der Hinterbau in Standardgröße 12x135mm passt für eine Vielzahl von Naben mit einer einzigartigen Kompatibilität zur L7 Vierkantachse
  • Der Dämpfer ist für extra sanfte Bewegungen auf Kugeln gelagert.
  • Die standardisierte 9,5×3″ Form erfordert kein besonderes Einbauzubehör oder Werkzeug
  • Das 1,5″ Steuerrohr kann mit jeder Standard-Gabel kombiniert werden, wir verwenden 1-1 / 8″ Gabelrohre
  • Das Demo verwendet eine optimierte 7-fach Übersetzung um schmal und schnell zu sein und verfügt so nur über die wirklich wichtigen Ritzel.
  • Wir verwenden einen 135 mm Hinterbau mit einem 83mm BB30 Tretlager
  • Das Sattelrohr hat einen Durchmesser von 30,9 mm

WIR HABEN NOCH FRAGEN

F: Der Rahmen kann doch auf keinen Fall steif genug sein, es fehlt doch die Hälfte des Sattelrohres, oder?
A: Wir haben viele Jahre getestet und die Ergebnisse sind beeindruckend und absolut cool! Die Rahmen wurde in Simulationen, im Testlabor und natürlich von unseren Profis und dem Factory DH Team getestet. Der Hinterbau ist steifer als der des vorherigen Demos, der Hauptrahmen ist etwas weniger steif. Insgesamt besitzt der neue komplette Rahmen beinahe die gleiche Steifigkeit, verfügt aber über eine bessere Balance.

F: Die Rahmengrößen richten sich also nicht nach meiner Körpergröße … Welcher Rahmen passt zu mir?
A: Wir haben an den T-Shirt Größen festgehalten, so dass es am besten ist, einfach auf dein altes DH Bike (small, medium, large, etc.) zu schauen und es auf  Short, Medium, Long, usw. zu übertragen. Noch besser wäre es den Reach-Wert zu verwenden, da die Höhe (ebenso wie der Stack-Wert) nicht so entscheidend sind. Zudem kannst du dich durch einen Blick auf unsere Fahrer inspirieren lassen:
Troy Brosnan (172 cm) – fährt auf einem Medium
Aaron Gwin (176 cm) – fährt ein Long, da er einen längeren, stabileren Radstand bevorzugt
Mitch Ropelato (174 cm) – fährt auf einem Medium, da ein kompakteres und agiles Fahrrad zu seinem Fahrstil passt
Brad Benedict (185 cm) -fährt ein Long im Park und ein X-Long im Race

Rahmengeometrie & Spezifikationen

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S-WORKS DEMO 8

specialized demo 2015

Das neue Referenz-Demo: Geht für einen fünfstelligen Betrag über die Theke

  • FACT 11m Karbon-Rahmen mit 650b S3 Geometrie für Elite DH Racing
  • Legendäre Öhlins Stahlfeder-Öl-Dämpfer sorgen für die ultimative Bike und Dämpfer Performance
  • RockShox Boxxer Team 650b mit 200mm Federweg, ausgelegt auf weltweit schwierigstes Terrain
  • Leichte und robuste Roval 650b/ DT Swiss Felgen mit schnell zu wechselnder Star Ratchet Hinterradnabe
  • World Cup bewährte Specialized Butcher DH Vorder- und Slaughter DH Hinterreifen

DEMO 8 1 KARBON

specialized demo 2015

Troy Brosnans Arbeitsgerät – nur ein bisschen schwerer als das S-Works

  • FACT 10m Karbon-Rahmen mit 650b S3 Geometrie für Elite DH Racing
  • Legendäre Öhlins Stahlfeder-Öl-Dämpfer sorgen für die ultimative Bike und Dämpfer Performance
  • RockShox Boxxer RC mit 200mm Federweg und 20mm Maxle Achse für schwierigstes Terrain
  • Leichtgewichtige und haltbare Roval 650b Felgen mit Hi Lo Nabe für leichtes Handling bei hohen Geschwindigkeiten
  • World Cup bewährte Specialized Butcher DH Vorder- und Slaughter DH Hinterreifen

S-WORKS DEMO 8 RAHMEN

specialized demo 2015

Das Specialized Demo 2015 Framekit

  • FACT 11m Karbon-Rahmen mit 650b S3 Geometrie für Elite DH Racing
  • Legendäre Öhlins Stahlfeder-Öl-Dämpfer sorgen für die ultimative Bike und Dämpfer Performance
  • Fein abstimmbare Thomson Sattelstütze aus Aluminium, leichtgewichtig und extra stabil


Das Gewicht soll man mit entsprechender Ausstattung übrigens auf wahnwitzige 15 Kg bringen können!!!

Meine Meinung:

650er Räder, Karbonrahmen, 5-stellige Beträge für ein Bike – eigentlich überhaupt nicht mein Beuteschema. Aber es ist neu, leicht, innovativ und auf jeden Fall begehrenswert. Gerüchte sagen, dass es ein Specialized Demo 8 2016 mit der selben Technologie in Aluminium geben soll. Da würden zumindest mal das Material und die Preisklasse passen..

www.specialized.com

Zum ersten Mal ging es für die Nachwuchsathleten im Rahmen der iXS Rennserien nach Serfaus-Fiss-Ladis. Der neue Bikepark in Tirol bot am vergangenen Wochenende die perfekte Plattform für das Finale des iXS Rookies Cups und für die erstmalig ausgetragenen iXS International Rookies Championships.

Igor Wypior - IRC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Igor Wypior – IRC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Der im letzten Jahr eröffnete Bikepark Serfaus-Fiss-Ladis hat sich voll und ganz dem Klientel Familie verschrieben. Nicht zuletzt deshalb war es nur eine Frage der Zeit, bis der iXS Rookies Cup an dieser Stelle in Tirol Halt machen würde. Schon im ersten Jahr des Bestehens wurde dafür der Grundstein gelegt und die Vorbereitungen begannen. Die Bedingungen erschienen perfekt und somit erhielt der Bikepark den Zuschlag für die Ausrichtung des Finales der erfolgreichsten Nachwuchsserie im Downhillsport. Aber dessen nicht genug, damit schien das Potential keineswegs ausgereizt zu sein und deshalb wurde von den Beteiligten gemeinsam ein weiteres interessantes Konzept erarbeitet. Erstmals sollte es 2014 eine international ausgetragene Meisterschaft für Nachwuchsfahrer geben. Bei nur einem Rennen sollte der Meister in den jeweiligen Klassen ausgefahren werden und damit sollte es wie für die Großen des Sports auch für Nachwuchsfahrer ein richtiges Highlight des Jahres geben und dabei einen aussagekräftigen und anerkannten Titel. Und nun war es soweit, im Rahmen des Kona MTB Festivals wurden nach dem Finaltag des iXS Rookies Cups die International Rookies Championships ausgetragen.

Awards Ceremony U15 fem - IRC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Awards Ceremony U15 fem – IRC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Los ging es also bereits am Freitag mit dem offiziellen Training, bevor am Samstag nach einer weiteren Trainingssession die zwei Läufe des Rookies Cups auf dem Programm standen. Hier konnten nicht nur die letzten wichtigen Punkte für die Gesamtwertung eingefahren werden, zusätzlich diente das Ergebnis auch als Seeding Run für die IRC am Sonntag. Das Rennen war mit etwa 200 Fahrern aus sage und schreibe 16 Nationen extrem gut besetzt und natürlich wurde ordentlich Gas gegeben. Das Wetter machte es zumindest am Samstag den Nachwuchssportlern nicht gerade einfach, denn pünktlich zum Rennen fing es an zu regnen und die Strecke weichte immer weiter auf.

Natürlich liegt immer das Augenmerk auf den ganz jungen Kategorien, nicht zuletzt sind in der Vergangenheit dort bereits das erste Mal Namen aufgetaucht, die später auch in den großen Rennserien eine Rolle spielen sollten. Die jüngste Kategorie ist die U13, bei der sich Jannis Kalbitz (GER – Emanon) bereits durch seine Siege in Winterberg und Steinach einen guten Vorsprung erarbeitet hatte. Allerdings konnte er aufgrund seiner Abstinenz beim Finale seine Führung nicht verteidigen und musste die Gesamtwertung an Tom Exner (GER – Rad-Art) abgeben. Der Ilmenauer konnte allerdings im Tagesergebnis keinen Podestplatz einfahren, denn diese gingen an Anton Metsärinta (FIN – DHT), gefolgt von Lorenz Widhalm (AUT – Mountainbiker.at) und Igor Wypiór (POL – FroPro).

Anton Metsärinta - RDC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Anton Metsärinta – RDC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Ähnlich war es auch in der nächsthöheren Klasse der U15. Dort war es Marin Pol (ESP – Giant Fox), der einen Vorsprung nach den beiden ersten Rennen hatte, allerdings ebenso nicht angereist war. Glücklich für ihn war jedoch der Umstand, dass Jan Flor (GER – DX-Racing), sein härtester Konkurrent ebenfalls das Rennen ausließ und somit konnte der Spanier den Sieg gerade so behalten. Ganz dicht kam ihm allerdings Felix Krüger (GER) nahe, der mit dem zweiten Platz des Tagesergebnisses auch den zweiten Platz im Gesamtklassement einfuhr. Tagessieger wurde Michael Daxbacher (AUT – SportsNut DH-Team).

In der Girls-Klasse sicherte Jamina Silah (GER) mit dem Tagessieg ebenfalls die Gesamtwertung, während Carina Hildebrandt (GER) der dritte Platz für den Seriensieg reichte. Schnellste Frau des Tages war Alice Kuehne (SUI – Candybar).

Die Junior Kategorie konnte einer der großen Delegation aus Polen gewinnen. Szymon Staszek (POL – Rolmet Racing Team) zeigte mit der schnellsten Zeit aller Klassen seine Ambitionen für die iXS IRC des nächsten Tages und nahm nebenbei den Sieg des Rookies Cup Rennens mit. David Leonhard Gamperl (GER – Bayern DML-Team) ließ nichts anbrennen und sicherte sich mit jeweils dem dritten Platz in Lauf 1 und 2 wertvolle Punkte für seinen Sieg des Cups.

Ähnlich gestaltete Achim Winter (GER) das Rennen. Mit eher sicheren Läufen schien er immer die Gesamtwertung im Blick zu haben und gewann somit den Serientitel in der Kategorie Youth. Im Tagesergebnis konnte Tom Stippler (SUI) mit drei Sekunden Vorsprung vor Sebastian Grosu (ROU – Funride.ro) glänzen.

Tristan Heil - RDC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Tristan Heil – RDC Serfaus-Fiss-Ladis 2014

Am Sonntag war es dann soweit. Die Fahrer erhielten neue Startnummern und somit war klar, jetzt ging es um den begehrten Titel der iXS International Rookies Championships 2014. Das Wetter besserte sich im Vergleich zum Vortag erheblich. Sogar die Sonne ließ sich blicken und somit waren die Bedingungen einem solchen Event würdig. Als erste Klasse waren die Kids U13/U15 female an der Reihe. Immerhin 8 Mädchen gingen auf den Kurs und nicht ganz überraschend gewann Anna Newkirk (USA – Team Project) das Rennen. Oftmals startet das junge Talent im Rookies Cup in der noch gemischten U15 Klasse und fällt in diesem Teilnehmerfeld nicht genügend auf. Nun hat sie die notwendige Aufmerksamkeit und wirkte sichtlich stolz. Auf den nachfolgenden Plätzen reihten sich Paula Zibasa (AUT – M9-racing) und Stefania Dobreva (BUL – Champions Racing Team) ein, wobei die Österreicherin mit nur 1 Sekunde Rückstand ziemlich dicht dran war.

Die nächste Klasse war die Kids U13 male, in der sich immerhin schon knapp 20 Fahrer einschrieben. Bis zum letzten Fahrer sah es nach einem österreichischem Familiendoppelsieg aus, allerdings durchkreuzte diesen Plan der Gewinner des Rookies Cups vom Vortag und schob sich noch zwischen die beiden Zwillingsbrüder. Das Ergebnis lautete also Lorenz Widhalm vor Anton Metsärinta und Leon Widhalm (AUT – Mountainbiker.at).

Direkt danach ging die nächste und letzte Kids Klasse auf den anspruchsvollen und zum Teil noch nassen Kurs. Die Kategorie U15 male war dran und hier traten knapp 40 hochmotivierte Nachwuchsdownhiller an. Mit einer Zeit von 3:26.604 wurde diese Klasse von Felix Krüger (GER) wahrlich dominiert. Mit 8 Sekunden Vorsprung konnte er den Titel einfahren und seinen zweiten Platz in der RDC Gesamtwertung noch untermauern. Auf den nachfolgenden Rängen platzierten sich mit Marcel Merkeli (GER) und Mika Hopp (GER – Race and Style Woinem) zwei weitere Deutsche.

Für alle, die diesen Sport lieben, waren die Läufe der ersten drei Klassen mit insgesamt fast 70 Teilnehmern ein interessanter und zugleich auch hoffnungsvoller Moment. Erstmals wurde den 11-15 Jährigen die Möglichkeit geboten, sich international bei einer Meisterschaft zu präsentieren und die teilweise unglaublichen Leistungen unter Beweis zu stellen. Definitiv waren einige der zukünftigen Größen des Sports hier zu sehen.

Weiter ging es mit der Junior U17/U19 female Kategorie, die von Jamina Silah gewonnen werden konnte. Anschließend gingen die männlichen Junioren auf den Kurs und wie schon in der U15 Klasse sah es gut für die Deutschen aus. Platz eins ging an Tom Kuttenkeuler (GER – ToNis Racing), gefolgt vom RDC Seriensieger David Leonhard Gamperl und Erik Schreiter (GER – B2BA DH Team).

Die U17 Youth Kategorie wurde in Free und Lizenz eingeteilt. Die Klasse ohne Lizenz entschied Kuba Zbikokiski (POL – FroPro) für sich, Sebastian Grosu (ROU – Funride.ro) wurde Zweiter, Jakob Stoll (GER – Framebrakers) wurde Dritter. In der lizenzierten Kategorie gewann Jack Tennyson (GBR – Madison Saracen Development Team) vor Till Ulmschneider (GER – Yungguns) und Moritz Ribarich (AUT – Spots-nut DH Team).

Das Kona MTB Festival war für den Nachwuchs sicherlich das Highlight des Jahres, neben den Downhillwettbewerben gab es die Pumptrack Challenge, ein Endurorennen sowie einen Slopestylecontest. So viele Wettkämpfe für so viele junge Sportler gibt es nicht noch einmal und hoffentlich wird diese Veranstaltung in Serfaus-Fiss-Ladis eine feste Institution. Ebenso fest sollen sich auch die iXS International Rookies Championships etablieren, allein die Teilnehmerzahl, die Nationenvariation und das Medieninteresse waren unglaublich.

Weitere Informationen und die vollständigen Ergebnisse gibt es wie immer unter www.ixsdownhillcup.com.
Fotos: © Thomas Dietze

Ergebnis RDC: http://www.ixsdownhillcup.com/media/2708.pdf
Ergebnis IRC: http://www.ixsdownhillcup.com/media/2714.pdf

Letztes Weekend ist das Crankworx 2014 in Whistler gestartet und die ersten Rennen sind bereits über die Bühne.

Heute Nacht gibt es die Live-Übertragung des Garbanzo-DH, darauf folgt der Air DH auf der A-Line und als grosse Krönung gibt es am Weekend den legendären Red Bull Joyride

crankworx speed and style 2014 whistler

Highlights vom Speed & Style

Das gesamte Rennen kann man hier ansehen: www.crankworx.com/whistler/videos/170

Vorschau Red Bull Joyride Kurs 2014

 

Weitere Highlights und Videos folgen. Wer live dabei sein möchte, kann einfach Red Bull Live einschalten

Ganz nach dem Motto, eine Sportart viele Disziplinen trifft sich am Wochenende die Radsportelite in Basel zum Bikefestival. Mit dabei sind die Dirtjumper mit einem eigenen Parcours und dem Best Trick Contest. Am Samstag Abend steigt die Bikerparty.

Slopestyle wurde in den letzten Jahren zur festen Grösse am Bikefestival Basel und ist ein absolutes Publikumsmagnet. So werden auch dieses Jahr Rider aus der ganzen Welt ihre Tricks zum besten geben. Der Kurs im Basler Schänzli beinhaltet einen Startsprung, einen Big Air und eine Quarter zum Schluss. Perfekt für die Artisten ihre besten Sprünge auszupacken. In je drei Showblocks am Samstag und Sonntag und einem Best Trick Contest am Samstag wird das Publikum von den Bike-Akrobaten immer wieder aufs Neue in Staunen versetzt.

bikefestival basel 2014
Der Pole Szymon Godziek setzte vor einem Jahr den Massstab. Zum ersten Mal überhaupt stand jemand auf Schweizer Boden einen Cashroll, einen Trick den nur eine handvoll Biker weltweit beherrschen. Kein Wunder gewann er damit die Best Trick Competition. Dieses Jahr sind andere an der Reihe. Am Start sind die besten Schweizer sowie diverse internationale Dirtjumper. Der Thuner Ramon Hunziker wird die Schweiz mit Anders Würsten, Joel Portenier und weiteren Cracks vertreten. Ramon Hunziker, der auch für den Bau des Schänzli Slopestyle verantwortlich ist, freut sich bereits auf eine weitere Ausgabe. „Ich mag das Showformat hier; kein Druck, nur Spass beim fahren und tricksen.“ Gespannt kann man sein was die beiden jungen Italiener Torquato Testa und Diego Caverzasi am Best Trick Contest zeigen werden. An den Bikedays überzeugten sie bereits mit synchronen Sprüngen beim Teambattle und Top Rangierungen. Wieder mit dabei ist der Österreicher Patrick Leitner und Ray Samson aus England.

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Highlight dieses Jahr ist die Biker Party am Samstag Abend. Neben Barbetrieb und Musik findet die Best Trick Competition, eine Kunstradaufführung und der Superfinal in Minidrome und Pumptrack statt. Dabei treten die drei besten der beiden Disziplinen gegeneinander an. Je ein Lauf auf dem Pumptrack und auf dem Minidrome sind zu absolvieren. Der Sieger erhält ein von Pete’s Bikeshop gesponsertes Trek Bike. Gemeinsam mit den Dirt Jumpern und Racern kann danach auf ihre Tricks angestossen und gefeiert werden.

bikefestival basel 2014

Zeitplan Pepita Dirt Jump

Samstag:
14:00 Show
15:30 Show
17:15 Show
20:00 Best Trick und Bikerparty
Sonntag:
11:15 Show
12:45 Show
14:30 Show

www.bikefestival-basel.ch

Photos: André Maurer (andremaurer.ch)