Grenchen (Schweiz), 6. Juni 2011 – Der Schweizer Roger Rinderknecht konnte am 4.Juni den zweiten Stop des UCI 4 X World Cups in Fort William (SCO) für sich entscheiden. Trotz eines holprigen Starts ins Rennwochenende konnte der BMC Fahrer am Ende als glücklicher Sieger den Track verlassen und steht nun somit im Gesamtranking auf Platz 2. Dank harter Vorbereitungen und intensivem Training über die Wintermonate steht einer vielversprechenden Saison somit nichts mehr im Wege. Zu sehen gibt es den Lauf als Replay hier: www.freecaster.tv/mountainbike/1014859/replay-uci-world-cup-2011-4x-2-fort-william-gbr

Zu Anfang noch schien es, als ob 2011 der Wurm drin steckte – nach einem mäßigen Start beim ersten World Cup Rennen in Pietermaritzburg (RSA) folgte dann in der Trainingsvorbereitung auf Stop Nummer zwei noch ein Sturz auf den Kopf. Auch das Training am Donnerstag auf der herausfordernden Strecke in Fort William hatte für den Schweizer noch eine Überraschung parat. Ein heftiger Sturz ließ ihn erstmal einen Zwischenstop im Krankenhaus einlegen. Nachdem das Röntgenbild jedoch glücklicherweise keine Brüche aufzeigte, bereitete sich der BMC Fahrer mit voller Kraft und vielen kleinen Blessuren auf das Qualifying vor. „Ich hatte ziemliche Schmerzen, so dass ich kaum laufen konnte und entschied mich daher die Qualifikation im Schongang zu absolvieren”, so der Schweizer im Rückblick. Für ihn hieß das Resultat dann auch nur Platz 16. Keine optimale Ausgangsposition, da somit schon Jared Graves (AUS) im Achterfinale auf ihn wartete. Rinderknecht und Graves entschieden dieses jedoch beide für sich und trafen somit im Viertelfinale auf Johannes Fischbach (GER) und Michal Marosi (CZE).

Aber auch hier waren es die beiden Favoriten Rinderknecht und Graves, die die anderen beiden Fahrer auf der in diesem Jahr eher untypisch für Fort William trockenen Strecke hinter sich ließen. Im Halbfinale konnte Roger dann seine starke Form noch einmal unter Beweis stellen. Vom Start kam der Schweizer kam als Dritter vor Romain Saladini (FRA) weg, vor Rinderknecht kämpften Tomas Slavik und Jared Graves. In der zweiten Kurve überholte Roger mit einem cleveren außen-nach-innen Kurvenmanöver Graves und ließ sich von der zweiten Position hinter Slavik nicht mehr wegstoßen.

Die letzten vier Fahrer, die sich am Gate fürs Finale aufstellten, waren somit Tomas Slavik, Roger Rinderknecht, sein Landsmann David Graf (SUI) und Joost Wichman (NED). Wie so oft im 4X war auch diese schottische Version ein unberechenbares Finale. Joost Wichman holte sich den Hole-Shot vor Rinderknecht, Graf und Slavik. Doch im Rock Garden überschlug sich dann Wichman und Roger zog vorbei auf Position eins. Wichman‘s Bike brachte auch noch Tomas Slavik zu Fall. Roger ließ sich die Führung nicht mehr nehmen und gewann Fort William vor seinem Schweizer Kollegen David Graf. Auf drei und vier folgten Tomas Slavik und Joost Wichman.

Roger freute sich sehr über den ersten Platz, denn neben ihm reihte sich sein Nachbar Graf ein: “Noch in Pietermaritzburg waren wir aneinander geraten, damals mit dem besseren Ende für David. Das ist schon speziell, denn wir sind Nachbarn und sogar zusammen angereist. Alles in allem ist es ein toller Sieg, der mir viel Selbstvertrauen für die nächsten Rennen gibt. Ich freue mich schon auf den nächsten Stop in Leogang. Im Vergleich zum Vorjahr habe ich vor, mich hier zu steigern. Mal sehen, was drin ist“, so Rinderknecht.

Author: flowzone

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Erstellt von am 6. Juni 2011