Der krasseste Urban-Kurs aller Zeiten mitten in Nürnbergs Altstadt – vor Ort die weltbesten Slopestyle-Athleten: Actionsport- und Bike-Fans können sich auf die größten Superman-Seatgrabs, Tsunami-Backflips und Twister in diesem Herbst freuen. Deutschland, besser gesagt Nürnberg, wird am 01. und 02. September zum Epizentrum der Bike-Szene. Der Red Bull District Ride kehrt endlich zurück und rockt bei seinem fünften Jubiläum die Frankenmetropole. Der einzigartige In-City Slopestyle-Contest, der mittlerweile Kult-Status erlangt hat, ist in diesem Jahr gleichzeitig die Bühne für die Krönung des FMB World Champions. Der Kurs wird in diesem Jahr von zwei ganz großen Namen geprägt: Slopestyle-Legende Martin Söderström und BMX-Superstar Drew Bezanson.

Der neu designte Track wird den 20 Spitzenathleten beim Finale der FMB Diamond Series alles abverlangen. In fünf Districts müssen die besten Slopestyler der Welt ihre fettesten Tricks abrufen, um eine Chance auf den Titel zu haben. Kein anderer Contest der FMB World Tour bietet eine solche Abwechslung in urbaner Atmosphäre, kein anderer Contest in diesem Jahr verlangt so viele Allround-Qualitäten von den Athleten ab.

Ein Drop von der Kaiserburg, dem Wahrzeichen der Stadt – Logrides, Wallrides und Dirt-Jumps an historischen Locations in der über 950 Jahre alten Stadt liefern ein gesundes Maß an Adrenalin für die Athleten und packende Action für die Zuschauer an der Strecke. Das absolute Highlight kommt zum Schluss: Per Aufzug geht es in den vierten Stock des Nürnberger Rathauses – oben angekommen blicken die Rider hinab auf den ultimativen Big-Air-District, wo sicherlich bis zu 20.000 Fans dicht gepackt in der Finish-Area auf dem Nürnberger Hauptmarkt den phänomenalen Schlussakkord der Runs lautstark erwarten. Martin Söderström verrät im Interview, weshalb der Red Bull District Ride das größte Event des Jahres sein wird und warum der Kurs in diesem Jahr zu den extremsten und abwechslungsreichsten der Welt gehört.

Martin, auch dein Name ist eng mit diesem legendären Event verbunden. Was macht den Red Bull District Ride so besonders?

Der Red Bull District Ride war schon immer mein absolutes Lieblingsevent. Da die meisten FMB World Tour Events in den Bergen stattfinden, ist es immer ein ganz besonderes Gefühl, am Start zu stehen und auf die schöne Altstadt Nürnbergs zu blicken. Da hat man gleich richtig gute Laune. Dazu kommen noch die zigtausend Zuschauer, die einen entlang der gesamten Strecke anfeuern. Man kommt einfach nicht aus dem Grinsen raus, obwohl man einen gehörigen Respekt vor den riesigen Tricks hat, die man zeigen will.

Welche Erinnerung ist dir besonders im Gedächtnis geblieben, wenn du darauf zurückschaust?

Wenn ich auf meine gesamte Karriere zurückblicke, dann ist das letzte Feature beim Red Bull District Ride definitiv die surrealste Erfahrung, die ich je erlebt habe: Ich stand dort oben in zehn Metern Höhe und das Adrenalin schoss noch von den vorherigen Tricks durch meinen ganzen Körper. Als ich dann in das letzte Feature rein droppte, stellte ich fest, dass man den Hauptmarkt gar nicht mehr so richtig erkennen konnte, weil er bis zum Anschlag mit 20.000 Fans gefüllt war. Ich werde nie in meinem Leben vergessen, wie es sich anfühlte, diesen letzten Trick zu performen und bin ein wenig neidisch auf die Fahrer, die es in diesem September wieder in Nürnberg erleben werden.

Was hat dich motiviert, in diesem Jahr wieder Teil dieses Mega-Events zu werden?

Ich habe den Event selbst nie gewinnen können. Ich wurde nur Zweiter. Jetzt habe ich zumindest die Chance, den besten Kurs in der Geschichte des Red Bull District Ride zu bauen (lacht).

Einen Teil des Kurses wirst du zusammen mit Drew Bezanson und der Mellow Park Crew entwerfen. Was wird in diesem Jahr neu sein?

Ich bin super happy mit dem Team. Drew ist ein unglaublich kreativer BMX-Fahrer. Er wird im Park-District sicherlich noch für die eine oder andere Überraschung sorgen. Ich selbst will meine rund 10 Jahre Slopestyle-Erfahrung nutzen, um etwas zu entwerfen, das den Sport auf das nächste Level heben wird. Ich freue mich am meisten auf den neuen Doppeldrop im Big Air District. Wenn du beim ersten Sprung einen Backflip ziehst, siehst du die Menge unten auf dem Hauptmarkt erst mal kopfüber. Das wird wahnsinnig spektakulär!

Wie du erwähnt hast, finden viele FMB World Tour Events in Bergregionen statt. Inwiefern hat das urbane Setting des Red Bull District Ride einen Einfluss auf die Fahrer?

Das unglaublichste ist, dass die Zuschauer so nah an der Strecke sein können. Als Fahrer muss man sich ein wenig daran gewöhnen. Man muss sich 110% auf sich selbst konzentrieren. Die Konzentrationsfähigkeit der Fahrer macht den Unterschied zwischen Top-Ergebnissen und Stürzen aus.

Was ist die größte Herausforderung in den fünf Districts?

Naja, die Tatsache, dass es fünf Districts gibt, ist die größte Herausforderung. Normalerweise hat ein Kurs zwischen fünf bis zehn Features. Beim District Ride werden es 15-20 sein, die auf fünf Districts verteilt sind. Das verdoppelt die Chance, einen Fehler zu machen und so Punkte zu verlieren. Der konstanteste Fahrer wird am Ende ganz oben auf dem Podium stehen und nicht der mit dem einen fetten Trick.

Welchen District würde Martin Söderström am liebsten fahren und welche Tricks würde er zeigen?

Ich war schon immer ein großer Fan vom technischen Fahren. Wir werden im vierten District viele Hindernisse auf kleinem Raum haben. Hier wird man entweder richtig Punkte machen, wenn man einen ähnlich technischen Fahrstil hat wie ich, oder richtig an Boden verlieren, wenn man nicht an seinen technischen Skills gearbeitet hat. Ich denke, ich würde dort am besten abschneiden. Aber in den anderen Streckenteilen mit den riesigen Jumps werden wir fettesten Tricks sehen, von denen ich nur träumen kann.

Wer wird in deinen Augen in diesem Jahr um den Titel fahren?

Wie gesagt glaube ich, dass die Fahrer, die am konstantesten fahren, diesen Kurs am besten beherrschen. Um so konstant zu sein, braucht man schon Jahre lange Erfahrung. Ich glaube, wir werden eher die etablierten Fahrer oben sehen. Wenn ich jetzt schon einen Tipp abgeben müsste, dann würde mein Podium so aussehen: 1. Brett Rheeder (CAN), 2. Max Fredriksson (SWE), 3. Thomas Genon (BEL)

Die gesamte Action der FMB Diamond Series wird auf www.redbull.tv übertragen. Verpasse also keine Sekunde der weltbesten Slopestyle-Action LIVE oder „on demand“ auf allen Geräten.

(photo credits: red bull content pool)
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Author: flowzone

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Erstellt von am 6. Juni 2017