Große Veränderungen stehen bevor: Die FMBA kündigt für die FMB World Tour 2014 strukturelle Weiterentwicklungen an und startet die FMB Diamond Series. Diese wird die besten Events und die besten Athleten, die der Sport zu bieten hat, in einer eigenen Wettbewerbsserie vereinen, aus der dann der FMB World Champion hervorgehen wird.

Zusätzlich führt die FMBA das FMB World Tour Factory Team Ranking für Brands und ihre Athleten ein und setzt sich mit den FMB World Tour AM Cups das Ziel, eine breitere Basis an Nachwuchs-Events zu schaffen.

fmb world tour 2014

Red Bull District Ride (Foto: David Ulrich)

Die FMB World Tour startet in diesem Jahr in ihre fünfte Saison. Seit ihrer Gründung 2010 durch die FMBA hat sich die World Tour schnell entwickelt: Immer neue Events rund um den Globus finden Aufnahme in den Event-Kalender, immer mehr Athleten gehen bei der Tour und den Events an den Start und bereits 2012 wurde ein Amateur-Ranking erfolgreich etabliert, das Nachwuchsfahrern den Einstieg in die Pro-Liga erleichtert.

Nun ist es an der Zeit, einen weiteren wichtigen Schritt in der Entwicklung der Tour in Angriff zu nehmen, um den Athleten und Events weiterhin die bestmögliche sportliche Plattform zur Verfügung zu stellen und gleichzeitig den Fans der FMB World Tour eine noch spannendere Serie zu liefern.

fmb world tour 2014

Thomas Genon beim Bearclaw Invitational (Foto: Toby Cowley)

Hier eine Übersicht über die neue Struktur, die 2014 in Kraft tritt:

Die FMB Diamond Series. Wie funktioniert sie?
Bevor wir das ‚Warum?’ klären, zunächst zum ‚Wie?’: Die Diamond Series fasst fünf der größten Events in einer eigenen Serie zusammen, aus der am Ende der FMB World Champion hervorgehen wird. Diese Events sind: Crankworx Les 2 Alpes (FRA), Red Bull Joyride at Crankworx Whistler (CAN),  Bearclaw Invitational (CAN), Red Bull District Ride (GER), und Red Bull Rampage (USA). Das heißt konkret: max. 24 der besten Fahrer absolvieren die härtesten und größten Kurse, die der Sport zu bieten hat, und zeigen den Zuschauern weltweit einen atemberaubenden Kampf um den World Champion Titel – das wird Action pur!

Soweit zum ‘Wie’. Das ‘Warum’ erklärt FMBA Präsident Todd Barber folgendermaßen: „Die Schaffung der FMB Diamond Series ist einfach der nächste Schritt, um die FMB World Tour noch weiter auf dem höchsten Level des kompetitiven Action-Sports zu etablieren. 5 ausgewählte Events, welche die Diamond Level-Kriterien erfüllen, und die besten Athleten vereint in ihrer eigenen Serie – das garantiert atemberaubende Action genauso wie einen transparenten Kampf um den FMB Weltmeistertitel. Außerdem bietet die FMB Diamond Series den Fans einen klaren Vorteil, denn sie ist einfach zu verstehen und zu verfolgen, jedes Ergebnis wird in das Gesamtklassement der FMB Diamond Series einfließen, sodass jeder die Platzierung seiner Lieblingsfahrer über die Saison hinweg verfolgen kann.“ Mehr Infos zur FMB Diamond Series gibt es hier.

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Martin Söderström am Joyride 2013 (Foto: Ale DiLullo)

FMB World Ranking

Das FMB World Ranking, bisher bekannt als 52 Week Seeding List, setzt sich aus den Top 3 Ergebnissen der letzten 52 Wochen zusammen. Jeder Athlet mit einer gültigen FMB World Tour Lizenz kann Punkte von jedem Event-Level sammeln. Dieses Ranking dient vor allem als Grundlage für die Fahrerauswahl bei FMB World Tour Events.

Athleten, die um den Sieg mitkämpfen wollen, müssen bei den Events sportlich höchste Leistungen zeigen und bezahlen manchmal einen hohen Preis dafür. Nach Meinung der FMBA sollen Athleten nicht dafür ‚bestraft‘ werden, dass sie Risiken eingehen, um immer höhere Leistungen zu erzielen. Aus diesem Grund wird eine ‚Verletzungsregel‘ eingeführt, die im Wesentlich die Punkte des Athleten im World Ranking über die Dauer seiner Verletzung ‚einfriert‘.

fmb world tour 2014

Tyler McCaul bei der Red Bull Rampage 2013

Was ändert sich bei Gold, Silber und Bronze Events?

Silber und Bronze Events sind das Fundament des Sports und der FMB World Tour. Sie sind die hauptsächlichen Austragungsorte für den FMB Amateur Cup, aus dem immer wieder großartige Athleten hervorgehen. Ab 2014 können Fahrer mit einer Amateur-Lizenz auch Punkte bei Gold Events sammeln. Das zeigt, dass der Level nicht nur bei den Profis, sondern auch bei den Amateuren stetig steigt.

Athleten mit Pro-Lizenz können sich über Gold und Silber Events die Einladung zur Diamond Series sichern, wo sie dann gegen die Besten der Besten um den Gesamttitel kämpfen.

fmb world tour 2014

FMB Amateur Cup

Der FMB Amateur Cup schafft die idealen Voraussetzungen für junge und talentierte Fahrer, den Durchbruch in die Profi-Liga des Freeride Mountainbikings zu schaffen. Auf internationaler Ebene an Wettkämpfen teilzunehmen, ist zeitaufwendig und teuer, daher brauchen die Athleten eine regionale Plattform, auf der sie sich sportlich messen können.  Aus diesem Grund wird die FMBA ab 2014 FMB AM Cups in den Regionen USA, Kanada  und Europa ausrichten und diese in den kommenden Jahren und vielleicht sogar schon Monaten noch ausbauen.

Athleten mit einer Amateur Lizenz können auf Gold, Silber und Bronze Events gegeneinander antreten, um sich im Ranking zu verbessern – und um FMB Amateur Cup Champion zu werden. Die FMBA lädt jeden dazu ein, sich anzumelden und teilzunehmen. Man weiß nie – vielleicht bist Du ein künftiger FMB World Champion!

Zu guter Letzt führt die FMBA ein FMB Factory Team Ranking ein, in dem die Teams der Bike-Hersteller über eine gesamte Saison hinweg gegeneinander antreten. Bis zu vier Athleten jedes Teams können registriert werden und aus den insgesamt besten sechs Ergebnissen setzt sich am Ende die Gesamtpunktzahl zusammen. Mehr Infos zu dieser Neuerung folgen bald.

Für alle, die es gar nicht mehr abwarten können: Die FMBA arbeitet derzeit unter Hochdruck an der Fertigstellung des FMB World Tour Kalenders 2014, welcher in den nächsten Tagen veröffentlicht wird und eine fantastische Saison verspricht.

fmb world tour 2014
Hier noch einmal alle wichtigen Neuerungen auf einen Blick:

  • Das FMB World Tour Ranking (vorher 52 Weeks Seeding List) bildet die Grundlage für die Auswahl der Fahrer, die auf Diamond Events wie auch Gold und Silber Events starten dürfen.
  • Der FMB World Champion geht aus dem Ranking der Diamond Series hervor.
  • Es werden regionale FMB AM Cup Rankings eingeführt.
  • Das FMB Factory Team Ranking wird ins Leben gerufen. Bike-Hersteller können sich hier noch bis Ende Februar anmelden.
  • Detailliertere Informationen zur FMB World Tour Struktur, FMB Diamond Series, Rankings, und Athleten-Registrierung können hier abgerufen werden.

2014 beginnt ein neues Kapitel für die FMB World Tour, die Athleten und die Events. Die FMBA passt sich mit den strukturellen Veränderungen an den sich immer weiterentwickelnden Sport an und freut sich auf eine spannende und actiongeladene Saison.

http://www.fmbworldtour.com/

Author: flowzone

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Erstellt von am 27. Februar 2014