Noch nie hat mich ein Bikefilm so gepackt und mitgerissen wie der letzte Wurf der Anthill Crew – Strength in Numbers. Wieviel davon dem Film zuzuschreiben ist, werde ich wohl spätestens nächste Woche beim Livestream erfahren. Aber ich bin überzeugt, dass ein Bikemovie im IMAX so oder so besonderes Erlebnis ist.

Die riesige Leinwand steht keine 10 Meter vor uns. Sie ist 19 Meter hoch und 25 Meter breit und besitz somit eine Fläche von über 400 m2! Bei einer Auflösung von 8000 Pixeln und mehr und der konkaven Form, ist der Filmgenuss perfekt. Man sitzt sprichwörtlich mitendrin.

René Wildhaber begrüsst die anwesenden Zuschauer zuerst noch etwas scheu, bis ihn der erste Applaus etwas auflockert. Mit dabei ist sein Nepalesischer Guide und Ludovic May, welcher mit mit Wade Simmons in den Schweizer Alpen auch noch einen Auftritt im Film hat.

René Wildhaber richtet ein paar Worte an das Publikum

Bereits die ersten Sekunden des Films reissen einen mit. Man bekommt unendlich viele kleine und umwerfende Details zu sehen, obwohl das Gesamtbild bereits eine Meisterleistung ist. Diese Filmcrew hat ihr Handwerk wirklich perfektioniert und bietet in jeder Aufnahme einen visuellen Leckerbissen. Oft sogar noch auf nie dagewesene Art.

Steve Smith in Godzilla Grösse mit 20 m Kopf. Diese Leinwand ist einfach gigantisch!

Ein Beispiel gefällig? Auf einem Downhillkurs vom letztjährigen Worldcup sieht man die Fahrer aus der Vogelperspektive. Mit dem Tele aus dem Helikopter perfekt eingefangen. Der Speed, den die Fahrer aus diesem Winkel rüberbringen, verschlägt einem fast die Sprache. Endlich sieht man wirklich, wie schnell die Jungs unterwegs sind und wie sie über die Strecke fliegen.

Monsterleinwand und ein sensationeller Film - Sowas haben die meisten noch nie erlebt

Ich muss wohl nicht allzu sehr ins Detail gehen, da ihr den Film ja schon bald online selber sehen könnt (Gratis-Stream am 24. Mai und ab Herbst gratis Download). Aber die Aufnahmen aus der Schweiz und Nepal sind wieder einmal atemberaubend schön und mit coolem Sound versehen.

Das Highlight war für mich ganz klar Graham Agassiz Part. Wenn man sieht mit welch unglaublichem Speed dieser Junge durch die Wälder heizt und dabei auf Monsterflügen auch noch die stylischsten Tricks zieht, wird einem anders. Das ist ein komplett neues Level.

Hier noch der komplette Soundtrack aus dem Film:

Soul of a man – Ramblin’ Jack
Tom Gabel – Random Hearts
Dead can Dance – Cantara
Elliott Brodd – Write it all down for you
The Bouncing Souls – True Believers
Rage against the machine – Guerrilla Radio
The Shocking Blue “Send me a postcard”
Alberta Cross – Broken side of time
Imagine Dragons – Radioactive
Jimmy Cliff – Wonderful World, Beautiful People

 

Hier noch der Trail, den Agassiz im Film shredded:

Sick Line at the Loops on pinkbike.com

Author: Serki

Leidenschaftlicher Mountain Biker seit 1995.
Baujahr: 1975 | Länge: 187 cm | Breite: 90 Kg
Bikes: Banshee Spitfire, Santa Cruz Chameleon, Specialized Demo

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Erstellt von am 14. Mai 2012