Das Wappen des Kanton GraubündenWer der die Gegend nicht kennt, denkt sich jetzt vielleicht „Canadian Switzerland? Was soll denn das heissen?“. Ein einheimischer hört den Vergleich zwischen dem Engadin und Kanada bestimmt täglich.

Es verwundert eigentlich auch nicht, dass diese Region ständig mit Kanada verglichen wird. Die Unberührtheit der Natur, die Abgeschiedenheit und die riesigen Wälder drängen den Vergleich quasi auf. Jeder der schon mal in den Wäldern von British Columbia unterwegs war und dann im Engadin landet, wird mich verstehen..

Wir kamen in unseren Ferien dieses Jahr jedoch schnell von diesem Vergleich weg, da er nicht fair gegenüber dem Engadin ist: Das Engadin bietet Qualitäten, von denen selbst Kanadier träumen. Nicht, dass sich Schönheit™ vergleichen lässt, denn es liegt im Auge des Betrachters.. aber viele Aspekte dieser Region haben in einem Vergleich die Oberhand: Es ist nicht nur schön™, sondern auch überschaubarer, nahgelegener, kulturell hochstehender und kulinarisch gesehen in einer komplett anderen Liga. Man findet viele Sehenswürdigkeiten auf kleinem Raum, hat eine unübertroffene Infrastruktur und im Vergleich zur restlichen Schweiz auch noch mehr Platz. Vielleicht gehe ich besser mal ins Detail, damit ihr meine Argumente nachvollziehen könnt…

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Das Engadin liegt im Südosten der Schweiz und grenzt im Süden an Italien, im Osten ans Südtirol und Österreich. Es zieht sich wie ein riesiges Tal von Maloja im Oberengadin bis nach Samnaun im Unterengadin. Über Samnaun werde ich später auch noch ein paar Worte verlieren, aber reden wir lieber mal von den schönen Seiten der Region:

Sie haben die glücklichsten Kühe der Welt. An den schönsten Plätzen und in abgelegendsten Tälern findet man weder Touristen noch Einheimische, sondern friedlich weidende Kühe, welche es sich den ganzen Sommer mehr als gut gehen lassen.

Das schmeckt man wahrlich in jedem Bissen Engadiner-Bergkäse, Joghurt oder Butter. Einfach traumhaft! Ohne Scheiss. Das muss man probiert haben.

Ehrlich Leute, so einen Käse gibt's nirgends - unbedingt ausprobieren!

Ehrlich Leute, so einen Käse gibt’s nirgends – unbedingt ausprobieren!

Sie haben die flowigsten Trails der Schweiz. Das habe ich zwar schon vom Wallis und auch von Davos/Klosters behauptet, aber da kannte ich das Engadin noch nicht.

Egal wo man unterwegs ist, man findet kaum Trails wie bei uns zuhause, welche meist in einer geraden Falllinie vom Berg ins Tal führen. In der Region um Davos hatte man hauptsächlich Höhenwege, die meist zu wenig Gefälle auswiesen. Hier ziehen sich die Trails auch dem Berg entlang, aber steiler, so dass man immer einen guten Speed hat ohne ständig auf der Bremse sitzen zu müssen. Die Strecken sind sehr verspielt und flüssig, mit vielen kleinen Richtungswechseln. Unverbrauchte natürliche Anlieger machen das Fahren zum puren Spass und die vielen kleinen Absätze und Kicker verleiten dazu, immer wieder einen kleinen Sprung einzubauen. Es fällt mir so schwer, diese Trails in Worte zu fassen, da ich einfach nicht die passenden Worte finde und die schiere Freude auch nicht zum Ausdruck bringen kann. Es bleibt mir nur ein Rat übrig: Geht hin und schaut es euch selbst an!

Dass die Bünder keine Biker fressen, haben sie inzwischen durch cleveres und witziges Marketing an den Mann gebracht. Wie unkompliziert und genussvoll dort aber die Freeridetouren und Bikeferien sind, muss man selbst erfahren haben.

    Kinderspielplatz für Biker. Flow, Technik, Speed.. Jeder findet was er sucht.

Kinderspielplatz für Biker. Flow, Technik, Speed.. Jeder findet was er sucht.

Unterkunft:

Es empfielt sich, nicht in St. Moritz selbst zu übernachten – das sollte soweit jedem einleuchten. Surley und Silvaplana (westlich von St. Moritz) sind auch nicht optimal gelegen, auch wenn beides schöne Dörfer sind. Man hat dort leider keinen direkten Anschluss an das geniale Bahnnetz der Gegend. Wir hatten eine Unterkunft in La Punt-Chamues-ch (lapunt tschamuesch) und mal in Madulain. Beide Unterkünfte waren äusserst angenehm, schön gelegen und günstig. Dave war mal in der Jugenherberge und im Sporthotel Pontresina und kann auch diese beide Unterkünfte wärmstens weiterempfehlen. Von den Ortschaften her lohnen sich vorallem Pontresina, Celerina und Bever, da sie alle auf der Bahnstrecke liegen und etwas Abseits von St. Moritz sind.

UPDATE: Übernachte in Livigno, da sparst Du viel Geld. In einer halben Stunde bist Du mit Auto oder Postauto im Engadin.

Trails:

Ganz allgemein gilt zu sagen, dass man jeden Biketag in der Region gut planen sollte, da man sonst lange im Zug oder am Bahnhof sitzt oder viele Kilometer umsonst kurbelt. Unsere bevorzugten Touren waren:

  • mit der Bahn auf den Berninapass und dann runter nach Poschiavo. Das kann man nach Belieben wiederholen. Danach gemütliches zurückcruisen vom Berninapass nach Pontresina.
  • Am Corviglia drängen sich ein paar Abfahrten nach St. Moritz auf und als Abschluss die Suvretta/Val Bever Tour. In Spinas kann man danach gemütlich einkehren. Ich empfehle (bei genügend Licht und guter Witterung) einen späten Start, damit man auch wirklich niemanden mehr unterwegs trifft.
  • Wer sich die Trails selbst erkämpft, hat eine solch riesige Auswahl an genialen Touren, dass sich an dieser Stelle eine Auflistung nicht lohnt. Zieht euch einfach die Bike-Explorer oder besser noch die Singletrail Maps rein und viel Spass.

Viva la Grischa – Freeriding Engadin from flowzone on Vimeo.

Corviglia

Ein unglaublich teurer, aber auch ein selten flowiger Trail oberhalb von St. Moritz. Eine Tageskarte kostet CHF 50, eine einzelne Fahrt CHF 26.-. Halbtax, GA und sonstige Vergünstigungen werden nicht akzeptiert. Das sind mal die negativen Aspekte, welche jedoch die Vorteile dieses Berges keineswegs mindern. Ein Trail wie vom Bikergott persönlich hingestellt. Aussicht auf St. Moritz und den Silvaplanasee, ein enger verspielter Trail mit vielen kleinen Anliegern und einem hammermässigen Grip. Da kann man es einfach mal krachen lassen! Der Trail ist übrigens (zumindest 2010) auch mit dem Hardtail ein richtiger Traum.
Im oberen Teil kracht es zuerst mal ein wenig bei Highspeed. Kurze Zeit später kommt in einen sehr steilen und steinigen Abschnitt, von dem man aber auf dem Bike nur mit den Augen Kenntnis nimmt. Der Trail bleibt zu jeder Zeit butterweich und wird nie sonderlich steil. Zieht sich einfach schlängelnd dem Hang entlang und bietet bis auf einen kleinen Gegenanstieg puren Flow. Den zweiten Teil der Strecke kann ich glaube ich kaum so detailliert beschreiben, da ich da einfach immer in den Film komme. Go and see.

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Suvretta / Val Bever

Mein momentan absoluter Lieblingstrail. Bei der ersten Abfahrt kam mir die Strecke selbst gar nicht so sonderlich gut rein, aber das lag ganz klar daran, dass ich mich gar nicht auf den Trail konzentrieren konnte. Man ist so sehr von den überwältigenden Natureindrücken abgelenkt, dass man sich schlicht und einfach nicht auf’s Fahren konzentrieren kann. Nach 2 Tagen haben wir die Tour gleich nochmals unter die Stollen genommen und ich hatte etwas mehr Aufmerksamkeit für den Trail übrig. Rauf kommt man auch mit der Corvigliabahn, muss dann noch geschätzte 200 Höhenmeter (gefühlte 300) hinter sich bringen, bevor die Abfahrt beginnt. Offenbar kann man auch mit der Bahn bis zum Piz Nair und dort auf der Rückseite wieder runter.

Der Anblick vom Suvrettapass und den umliegenden Bergen ist dann etwas ganz Spezielles, denn man sieht keine Gebäude, keine Menschen, keine Bahnen und auch sonst nichts von Menschenhand Erschaffenes, ausser diesem engen kleinen Singletrail, welcher bis nach Bever führt und den Fahrer nicht mehr aus seinem Bann lässt.

Die einzigen Lebewesen, welche man antrifft sind die zahlreichen Murmeltiere. Die abgeschiedene Natur auf dem Suvrettapass und im Val Bever sind wie eine Monsterportion Glückseeligkeit und der Trail ist das Sahnehäubchen. Anderst lässt sich dieser wahrgewordene Bikertraum kaum beschreiben. Punkt.
Viel zu schnell landet man unten im Tal. Die karge, komplett baumlose Natur auf dem Suvrettapass wird im Val Bever ins krasse Gegenteil gewandelt. Farbenfrohe Wälder, mit weiss schäumenden Flüssen und naturbelassenen Wiesen. Kanada lässt grüssen.

engadin suvretta bike mtb pass

Ich glaube dieses Bild vermittelt das Feeling ansatzweise.. Mein neuer Lieblingstrail: Suvretta

Alp Grüm / Cavaglia

Dieser Trail ist zu empfehlen, wenn man am Morgen mal wach werden will. Fängt ganz sachte an und steigert sich dann allmählich. Spätestens in Cavaglia steht das Grinsen im Gesicht. Kurz nach dem Start bei der Alp Grüm kann man alternativ auch rechts zum See und von dort einen der krasseren Trails nach Cavaglia ausprobieren. Aber wirklich nur wenn es trocken und euch langweilig ist.

Bernina / Cavaglia – Schwarze Route

Es gibt wie bei allen Trails in der Gegen auch hier alternative Routen. Dieses anspruchsvolle Häppchen führt an der grossen Verzweigung vor Alp Grüm links direkt ins Tal hinunter. Mit direkt meine ich quasi Fall-Linie. Technisch sehr hochstehend und nur für absolut sichere Fahrer oder leidenschaftliche Bike’n’Hiker zu empfehlen. Dafür bekommen die, wenn sie erst mal die Tortour des ersten Abstiegs überwunden haben, eine absolut geile Passage unter die Stollen, die nichts zu wünschen übrig lässt.

Cavaglia / Poschiavo

ROCK’N’ROLL!!! Dieser Trail rockt und da gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Selber fahren und staunen! Von endlosen Speedpassagen, bis zu technischen Leckerli ist alles dabei. Ewig langer Trail vom Berninapass über Alp Grüm Richtung Cavaglia nach Poschiavo.

Bernina / Morteratsch

Diesen Trail kann man auf dem Berninapass selbst starten und muss zuerst über Lagalp, Diavolezza Richtung Norden fahren. Alles CC, aber mit einer solchen Kulisse merkt man die vielen Kilometer erst am Abend. Kurz vor Morteratsch beginnt dann ein Trail, der sehr speziell ist und für technisch versierte Fahrer bestimmt ein Highlight darstellt. Schnell, technisch und landschaftlich sehr geil. Aber leider viel zu kurz. Dafür endet die Strecke gleich bei der Alp-Schaukäserei Morteratsch, wo man hammermässige Apero-Plättli und den berühmten Engadiner Alpkäse bekommt. Die kennen uns dort inzwischen :)

Dazu haben wir noch in den Ferien (produced in the kitchen) einen kurzen Helmcam-Film zusammengeschnitten:

Bernina / Pontresina

Ein Bettmümpferli. Ganz klar eine CC-Strecke, für die man am Ende des Tages noch etwas Kraft übrig haben sollte, damit man schön Gas geben kann. Sonst macht dieser Trail eher weniger Spass, aber bietet trotzdem ein paar wirklich schöne Ausblicke und Natureindrücke. Die Einfahrt zum Trail findet man auf der Strasse von Bernina-Suot Richtung Pontresina (Einfach in der grossen Linkskurve nach rechts wegfahren. Kann man kaum verfehlen..)

Surlej

Wunderschöne technische Singletrails über dem Silvaplana-See, welche jedoch nur mit Muskelkraft zu erreichen sind.

Val da Fain

Konnten wir leider nicht mehr unter die Stollen nehmen, da uns im August der Schnee überrascht hat. Next time!

Ofenpass

Über diesen Pass kommt man ins Val Mustair und Richtung Livigno. Auch diese Tour konnten wir noch nicht in Angriff nehmen..

engadin corviglia

Corviglia. Ich glaube, ein Kommentar erübrigt sich. Karge Natur und Buttertrails.

Transport

In Punkte Transport muss sich das Engadin überhaupt nichts vormachen lassen. Im Gegenteil! Für die Ansprüche der Biker gibt es wohl keine bessere Infrastruktur. Wir sind jeden morgen 20 Meter zum Bahnhof gefahren, stiegen dann ins Bikeabteil welche Platz für sage und schreibe 40 Bikes und Fahrer bot. Kaum vorstellbar, denn wenn man bei uns mal ins Tessin oder ins Wallis möchte, stapeln sich die Bikes meist in viel zu kleinen Velowagons in zwei Schichten und das rein und raus ist ein Graus. Die neuen Züge bieten nicht einmal solche Wagons, da muss man dann sein Bike mühsam zwischen den Wanderern und den Touristenkoffern irgendwie einklemmen. Der Zug fuhr uns dann direkt nach St. Moritz, Pontresina, Bernina oder Alp Grüm, je nachdem welchen Trail man fahren wollte. Nach der Abfahrt, nimmt man einfach den nächsten Zug zurück und fährt in die Gegenrichtung runter. Einfach geil! Bahnentechnisch sind sie dann leider nicht ganz so gut ausgestattet, wie beispielsweise die Walliser, aber da man mit dem Zug praktisch überall hinkommt, ist es nicht zu tragisch.

engadin transport bike bahn

Na hab ich zuviel versprochen bezüglich Biketransport? 40 Bikes und mehr haben locker Platz!

Fazit

Grundsätzlich muss man sicher erwähnen, dass das Engadin nicht unbedingt eine Downhill-Destination ist. Die Höhenunterschiede sind meist nicht riesig und die Trails nicht allzu steil. Wer jedoch den Flow liebt und gerne etwas mit dem Trail spielt, als einfach nur runter zu bolzen, ist hier sicher richtig! Die Einheimischen sind mehr als zuvorkommend und selber sehr aktive Outdoorsportler. Deshalb ist man hier als Biker besonders willkommen und wird, wie in Kanada eben, auch mal von wildfremden auf sein Hobby angesprochen. Fahrverbote gibt es nur sehr wenige und diese sind meist nachvollziehbar.

Gedanken am Rande:

  • Von Luzern aus hat man gut und gerne 4 Stunden bis man dort ist. Anfahrt über den Julierpass oder über Davos durch den Vereina.
  • St. Moritz ist versnobbt und völlig überteuert.
  • Zum am See chillen windet es im ganzen Tal viel zu fest
  • Höhentraining garantiert. Das Oberengadin heisst nich umsonst so und man kämpft die ersten Tage bei der kleinsten Anstrengung.
  • Samnaun gilt als absolutes NO-GO!
    Erstens hat man viel zu lange bis man dort ist und muss dann feststellen, dass sie fast keine Trails haben.. Lasst es sein.
engadin corviglia indian summer bike

Nochmal Corviglia, weil’s so schön ist. Vorallem im Herbst natürlich.

 

Author: Serki

Leidenschaftlicher Mountain Biker seit 1995.
Baujahr: 1975 | Länge: 187 cm | Breite: 90 Kg
Bikes: Banshee Spitfire, Santa Cruz Chameleon, Specialized Demo

10 Kommentare:

  • Engadin rockt definitiv! Nächstes Jahr will ich unbedingt auch ne längere Zeit dort verbringen. Guter Bericht by the way! C u

  • Thanks!

    Ich will Exil-Engadiner werden :D

  • klingt verdammt verlockend! fand eure tips zum wallis schon genial. muss nächstes jahr nochmal ins bündnerland. kenne erst flims und laax. geiler bericht. mehr davon!

  • Merci. Schön beschrieben. So schön beschrieben, dass man dich gar nicht mehr als Guide braucht… Schade um die Kiste Bier ;-) . … (Die gibt’s aber dann doch gern mal dann Engadin, auch für dich Mäsi…)

  • Keine Ursache! Hätte noch so vieles mehr darüber schreiben können. Aber ein paar Geheimnisse muss man ja auch für sich behalten ;-)
    Dann wünsch ich schon mal viel Spass. Uns wird man in Zukunft sowieso öfters dort antreffen. Unsere zweite Heimat :D

  • War vor 2010 noch nie im Engadin, aber von jetzt an ist es PFLICHTPROGRAMM! Unglaublich schöne Landschaft, endlos viele Trails und mit Ausnahme von St. Moritz sehr relaxte Atmosphäre. Und die ÖV Verbindungen sind echt vorbildlich, so wie es Serki schon treffend beschrieben hat. Muss diesen Sommer unbedingt wieder dorthin. Pflicht: Morteratsch Trails, Berninapass – Poschiavo, Chillout Trail nach Pontresina und natürlich Col D’Anzana. Sehr yummie!

  • Das neue Jahr ist da, die Ferien zum Glück etwas näher gerückt „etwas“.
    Zweite Heimat, ich bin bald wieder da…

  • Eine Woche im August ist bereits wieder gebucht und eine weitere im September geplant. JUHUU!!

  • Nach diesem Bericht musste ich leztes Jahr dort hin gehen und ich fand es genial! Danke für die vielen Ratschläge!! Ich muss diesen Sommer ungedingt noch mal dort biken gehen. Vielleicht habt ihr ja neue Vorschläge??

  • Hoi Domi und danke für die Blumen! Wir waren inzwischen schon einige Male dort und konnten bisher keine besseren Spots finden. Was wir aber unbedingt empfehlen, wenn Du schon in der Gegend bist: Bikepark Livigno
    Mit dem Postauto nur eine halbe Stunde vom Bernina entfernt und es lohnt sich wirklich! Da gibt’s dann auch noch mehr Touren (inkl. Shuttles)

    Viel Spass in unserer zweiten Heimat!

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Erstellt von am 20. Dezember 2010