Transport Shuttle oder Muskelkraft
Höhe Variiert
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Website keine offizielle

Unterkunft

Ausserhalb Downtowns auf Campings, in B&Bs oder Motels und innerhalb der Stadt in Hotels, Jugendherbergen und Inns. Die Möglichkeiten in und um Vancouver sind einfach unbeschränkt. Da kommt es auf die Vorlieben und das Budget an. Empfehlen können wir das Century Inn in Downtown. Mitten in der Stadt, sehr hilfreiche und äusserst aufgestellte Mitarbeiter, günstiger Preis.

Vancouver by Night - Skyscraper

Vancouver by Night – Wunderschöne Stadt mit hohem Lebensstandard

Bikeshops

Die geilsten und kultigsten Shops Besonders erwähnenswert und unbedingt einen Besuch Wert:

Simon’s Bikeshop – Vancouver – Kultiger Laden in Downtown
Sehr hilfreiche Anlaufstelle. Simon weiss einfach Bescheid. Er besorgt Dir jeden Ride, die besten Guides oder auch mal ein paar Bikekisten für den Flug. Thanks.

On TopNorth Vancouver – Ultimativ geiler Laden mit superaufgestellten Typen.

Trails

Welche Trails muss man unbedingt gefahren sein? Ganz oben auf der Liste stehen da die inzwischen doch ziemlich in die Jahre gekommenen Trails des Mount Seymour. Viele kennt man aus so kultigen Filmen wie NSX, Kranked und NWD. Namen wie Boogieman, Corkscrew und Team Pangor sagen bestimmt jedem etwas, der sich ein wenig auskennt. Diese Trails muss man einfach gefahren sein, auch wenn man unter Umständen alle paar Meter absteigen oder den Chickenway nehmen muss.

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North Vancouver Mt. Seymour Parkplatz. Gleich geht’s los!

Alleine schon der imposante nordamerikanisch Urwald mit z.T. über 1300 jährigen Mammutbäumen ist ein Erlebnis. Die Trails sind einfach unbeschreiblich und deshalb werde ich es auch nicht versuchen, das Gefühl zu vermitteln.. evt. könnt Ihr mit unseren Movies mehr
anfangen. Grundsätzlich kommt man überall runter.. aber um die Hindernisse zu befahren, die sich einen in den Weg stellen braucht es halt schon einigen Mut und einige Skills. Stichwort: Skills. Ein gewisses Niveau sollte man halt schon vorzeigen können, was man dort aber in kurzer Zeit dazulernt ist unglaublich. Kein Wunder, wir haben hier einfach nicht die Möglichkeiten wie die Kanadier.. nicht nur, dass sie schon seit über einem Jahrzehnt am North Shore rumbasteln, es kommen jedes Jahr neue Trails und neue waghalsigere Obstacles hinzu. Jeder hilft mit und keiner mischt sich ein. Schön wärs. Doch dazu später mehr, beim West Vancouver Chainsaw Massacre.

Zurück zu den Trails: Unser absoluter Favorit und noch ziemlich neu ist der CBC. Dieser Trail ist der eigentliche Einstieg für die Seymour-Trails. Der Start ist bei schlechtem Wetter fast unfahrbar und meist sehr ausgewaschen. Bei schönem Wetter bringt er einen ins richtige Feeling. Ab ungefähr der Hälfte der Strecke kommen dann die wohl schönsten und flowigsten Logrides, Skinnies und Bridges, die der North Shore zu bieten hat. Der Wald ist nicht ganz so dicht und der Trail schlängelt sich auf paralell laufenden Pfaden hindurch. Nach einer ungefähr 200 Meter langen und flüssigen Brückenpassage mit mehreren Varianten, fühlt man sich einfach wie im Himmel! Danach kommen technische, zum Teil ziemlich steile und verwinkelte Abschnitte, bis man nach wenigen Minuten wieder auf der Hauptstrasse landet. Kurz vorher geht es rechts zum TNT ab, den wir bis jetzt noch nicht gefahren sind.

Von der Hauptstrasse geht es rein in den Incline oder den Corkscrew. Incline heisst Gefälle und das sollte für eine Streckenbeschreibung wohl ausreichen.. ..ausser, dass es eher Rocky Incline heissen müsste :-) Mit dem Hardtail und genügend Speed eine Heidenfreude! Nein, im Ernst: Ich kann es kaum erwarten, mit einem vollgefederten Bike dort runterzuheizen. Der Corkscrew ist ziemlich heftig, mit schmalen Logrides, die zum Glück in nicht allzu grosser Höhe liegen. Er führt nach kurzer Zeit wieder zurück auf den Incline. Nach der Hälfte der eigentlichen Länge des Incline kann man nach links abzweigen und sich den Pingu gönnen.
Eine mittelschwere Strecke mit ein paar kleinen Drops, der nach kurzer Zeit auf den berühmten Baden Powell Trail führt. Von dort aus kann man den Team Pangor fahren. Ein sehr berühmter und alter Trail, der es aber noch immer in sich hat. Auch ein kleiner Uphill ist dabei, aber die geilen Drop-Ins und Logs und der dichte, wundervoll riechende Wald sind es allemal wert.

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Viel Spass garantiert – aber nur mit den nötigen Skills

Wer sich die volle Dröhnung geben will, nimmt es mit dem Boogieman auf. Auch schon ein älterer Trail, den sich aber bestimmt nicht jeder traut. Drops bis 7 Meter Höhe, von schmalen Holzgestellen aus, fast ohne Anfahrt oder Landung. Unglaublich steile Abschnitte, schräg über nackten Fels. Too much! Es verfolgt mich jetzt noch in meinen Träumen. Boogieman. Der Name passt. Im mittleren Teil gibt’s eine im Vergleich einfache, aber sehr schöne und über 200 Meter lange Brückenpassage.

Es gibt ungefähr noch 30 andere offizielle Biketrails auf dem Seymour, die jedoch mehrheitlich Singletracks mit relativ wenigen Obstacles sind. Die Meisten der „schwarzen“ Strecken sind oben aufgeführt.

Fromme Mountain hat Legenden geboren.
Die 55 Trails bestehen zu Drei-Vierteln aus schwarzen Pisten (Black Diamond) und diese wiederum zur Hälfte aus Double Black Diamonds! Zu den Bekanntesten und Gefürchtesten gehören die Boundary-Trails, Air-Supply und The Flying Circus. Die beiden Letzteren sind mit drei roten Diamanten gekennzeichnet und mit „Professionals only“ gekennzeichnet. Wir haben sie uns mal angeschaut. Die Skinnies auf über 5 Meter Höhe sind keine 10 cm breit und hören meist ziemlich abrupt auf. Drops und Gaps all over. Zum Teil erinnern die wilden Holzbauten an Achterbahnen. Unglaublich, dass man sowas fahren kann. Wir beliessen es mal beim Betrachten.

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Nicht alles ist meterhoch und praktisch unfahrbar – Viele Trails sind ein Genuss für jeden Biker

Nicht minder bekannt und grösstenteils auch für Normalsterblich fahrbar: Ladies Only, Oil Can und Upper & Lower Digger. Der Aufstieg zu den Trailheads ist vergleichsweise easy, da die Forest Service Roads in Kanada sehr gut ausgebaut sind und nicht allzu steil ausfallen. Schafft man also auch mit Big Bikes. Die sind dann auch dringendst empfohlen, damit die zahllosen Gaps und Drops sicher gemeistert werden können. Andererseits gibt es auch viele Passagen, in denen wendige Bikes vorteilhaft sind. Es findet sich für jeden was. An diesem Berg alleine kann man sich wochenlang austoben und wird bestimmt nie in Langeweile versinken.

Die Trails am Cypress Mountain fielen dem West Vancouver Chainsaw Massacre zum Opfer. Das Hin und Her mit Bikern, Behörden und Landbesitzern endete im Jahre 2001, als sämtliche „man-made obstacles“ praktisch über Nacht abgeholzt wurden. Seither sind Trails wie Sex Boy und Stupid Grouse „inoffiziell fahrbar“, liegen aber auf Privatgelände. Man sollte sich also nicht erwischen lassen.

 

Author: Serki

Leidenschaftlicher Mountain Biker seit 1995.
Baujahr: 1975 | Länge: 187 cm | Breite: 90 Kg
Bikes: Banshee Spitfire, Santa Cruz Chameleon, Specialized Demo

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Erstellt von am 15. Dezember 2004